August 25, 2014

Schon mal einen Spielplatz in Malawi gebaut? Wir schon…

Das erste Projekt von Happy Playground konnte bereits erfolgreich abgeschlossen werden. Wir haben in Zusammenarbeit mit dem School Linking Project und der Organisation boNGO sowie der örtlichen Bevölkerung einen Spielplatz für eine Schule in Malawi gebaut.

Ziel war es, den Spielplatz aus lokal verfügbaren oder recycelten Materialien und mittels einfachsten Werkzeugen zu konstruieren. Das ermöglicht den Bewohnern des Dorfes den Spielplatz selbst zu warten oder nach belieben zu erweitern. Des weitern können nach diesem Vorbild viele weitere Playgrounds in ganz Malawi mit den vor Ort verfügbaren Mitteln gebaut werden.

Bei der Umsetzung dieses Spielplatzes wurden wir von der Dorfgemeinschaft tatkräftig unterstützt und am Ende waren wir alle stolz auf das gemeinsam geschaffene Werk, am meisten freuten sich aber die Kinder.

Wir hoffen bald den nächsten Spielplatz für die Kinder in Malawi bauen zu können. Wenn Sie ein Teil dieser tollen Aktion sein möchten sind Sie herzlich eingeladen das Projekt zu unterstützen. Eine direkte Spendenmöglichkeit finden Sie unter:

http://www.school-linking-project.de.rs

Auch mit dem Kauf der You-Are-Great Sonderedition, dem Schlüsselanhänger "Happy-Playground", helfen Sie den Bau des nächsten Spielplatzes zu finanzieren. Zu finden unter:

http://www.youaregreat.net/collections/frontpage/products/happy-playground-edition

August 20, 2013

Nominierung zum German Design Award 2014

Mit unserem neuen Designprodukt haben wir beim German Design Award 2014 eine Nominierung erhalten.

Pfänderspitze bei Bregenz, Vorarlberg, Österreich

Februar 12, 2013

Organische Schönheit

Für die Erweiterung eines Einfamilienhauses aus den 1970ern haben wir ein ganz neues gestalterisches Konzept entwickelt. Die dritte Dimension wird durch unterschiedliche Raumhöhen, teilweise über zwei Geschosse, und verschiedene Ebenen der Nutzung in den Mittelpunkt des räumlichen Erlebnisses gestellt.

Der Garten des Hauses zieht sich über eine Rampe bis auf das Dach und verschmilzt so förmlich mit dem Gebäude. Dadurch wird der Natur ein Maximum der verbauten Fläche wieder zurückgegeben und zusätzlich der nutzbare Außenbereich vergrößert. Organisch weiche Formen unterstreichen die fliesenden Ebenen des Konzepts zusätzlich.

Wichtiges gestalterisches Element ist darüber hinaus der markante schwarze Kamin, der auch gleichzeitig als Solarkraftwerk fungiert.

November 6, 2012

Häuser aus Stroh – eine echte Alternative

Auf der Suche nach einer kostengünstigen und ökologischen Bauweise für organische Bauformen entdeckten wir die Möglichkeit, mit Stroh zu bauen. Ein Besuch bei Werner Schmidt in Graubünden, Schweiz eröffnete uns vollkommen neue Perspektiven für den Umgang mit Baustoffen und beeindruckte uns nachhaltig. Überrascht waren wir vor allem von der Qualität der „Strohhäuser“, wie der lasttragenden Funktion der Strohwände, der unglaublich guten Isolierung, die für ein angenehmes Raumklima sorgt und der regionalen Verfügbarkeit des Baustoffes. Selbst ein 12 Jahre altes Strohhaus auf 1.600m Höhe wies keinerlei Risse oder andere Alterungsmängel auf. Das Thema Bauen mit Stroh wird uns sicher auch weiterhin begleiten.

September 7, 2012

Leben in und mit der Natur

Wohnen inmitten eines prachtvollen Obstgartens: Ein Wunsch, der von uns Gestaltern eine ganz besonders feinfühlige Herangehensweise erfordert. Gebaute Strukturen sollen sich wie selbstverständlich in die Natur einfügen, Übergänge von Außen und Innen verschwimmen. Entstanden ist ein Konzept aus organischen Formen, die den Baumbestand umspielen und fließende Räume schaffen. Der Garten selbst wird dabei zur Architektur. Spürbare Grenzen zwischen Wohnraum und Grünraum sind aufgelöst in einem harmonischen Einklang mit der Umgebung. Das Projekt ist derzeit eine Studie für einen privaten Auftraggeber in Vorarlberg.

November 28, 2010

Menschen bauen für die Natur

Seit 1988 wird alle zwei Jahre der Outstanding Artist Award, ein Förderpreis für experimentelle Architektur in Österreich, vom BMUKK ausgeschrieben. Damit werden Architekten und Gestalter ausgezeichnet, die der Architektur mit visionären Ideen neue Impulse geben. 2010 nahm auch Stefan Schweighofer am Award teil und setzte sich in seinem Beitrag mit der besonderen Beziehung zwischen Bauen und Natur auseinander: 

Menschen bauen
Menschen bauen für Menschen
Menschen bauen für Tiere
Menschen bauen um sich zu schützen
Menschen bauen um sich zu verteidigen
Menschen bauen um zu wohnen
Menschen bauen um zu arbeiten
Menschen bauen um sich geborgen zu fühlen
Menschen bauen um sich auszudrücken
Menschen bauen um sich zu verwirklichen
Menschen bauen um Status zu demonstrieren
Menschen bauen um sich fortzubewegen
Menschen bauen um Geld zu verdienen
Menschen bauen zum Schutz vor der Natur
Menschen bauen zum Schutz vor dem Menschen
Menschen bebauen die Natur
Menschen verbauen die Natur
Menschen bauen mit der Natur
Menschen bauen in der Natur

Wo immer der Mensch baut drängt er die Natur zurück.

Die Natur ist Leben
Die Natur ist Schönheit
Die Natur ist Harmonie
Die Natur gibt Kraft
Die Natur reinigt unsere Luft
Die Natur reinigt unser Wasser
Die Natur gibt uns zu essen
Die Natur gibt uns zu trinken
Die Natur ist Wind
Die Natur ist Regen
Die Natur ist Sonne
Die Natur ist voller Farben
Die Natur ist Entspannung
Die Natur ist Bewegung
Die Natur gibt Kraft
Die Natur inspiriert
Die Natur ist Respekt
Die Natur ist Freude
Die Natur ist positiv
Die Natur ist Rhythmus des Lebens
Die Natur schafft Abstand
Die Natur schafft Ausgleich
Die Natur tut gut
Ich liebe die Natur

Der Natur wird durch unsere verschwenderische Art zu bauen zu viel Raum genommen.

Wir brauchen neue Konzepte einer verdichteten Bauweise, die weniger Natur versiegeln und einen angemessenen Anteil an Natur ermöglichen. Die Natur ist der Ursprung, sie ist da, SIE brauchen wir nicht zu bauen. Wir müssen ihr nur den Raum lassen, um sie zu genießen und von ihr zu profitieren.

Wieso bauen Menschen nicht für die Natur?
Weil sie selbstverständlich überall ist, überall dort, wo der Mensch sie noch nicht verbaut hat.

Der Mensch braucht seinen Platz und der Mensch braucht die Natur.
Das richtige Verhältnis und die optimale Ausnutzung sind die zentrale Herausforderung.